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Thesen für eine zukünftige Freimaurerei
Beim Konvent der VGLvD im Oktober in Berlin hatte wurde eine Zeichnung aufgelegt mit dem Thema "Drei Wünsche zum
neuen Jahrhundert". Dort wurden einige Vorstellungen über die Freimaurerei in der Zukunft entwickelt. Man kann den Text der Zeichnung in Heft 212001 der "Humanität" nachlesen, ich brauche ihn hier nicht nochmals vorzutragen. Aber ich gehe von diesem Text aus, entferne hier weniger Wichtiges und füge weitere Gesichtspunkte hinzu, die zu diskutieren ich für notwendig halte. Das Ganze kleide ich in die Gestalt von Thesen.
These 1: Wir müssen nach außen politischer werden
Unser selbst gewählter Auftrag ist der Bau am Tempel der Humanität. Das heißt: Wir arbeiten an der Verwirklichung von
Humanität im Hier und Jetzt. Wir streben nach einer Gesellschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und das Maß allen Handelns ist. Das ist eindeutig ein politischer Auftrag. Politisch im
klassisch-griechischen Sinn: ein Auftrag, der die Öffentlichkeit angeht, der in der Öffentlichkeit ausgeführt werden muss, nicht in der Privatheit. "Nach Ihren Handlungen wird man Sie
werten" heißt es im Ritual bei der zweiten Reise, nicht nach Ihren guten Absichten oder vornehmen Gedanken. Alles was wir tun erhält erst dadurch seinen Wert, dass es letztendlich in der
Öffentlichkeit sichtbar und wirksam wird. Gegebenenfalls eben auch durch parteipolitisches Engagement.
Es gäbe viele Möglichkeiten für uns, in der Öffentlichkeit wirksam zu sein. Ein paar Anregungen: Da gibt es die
sogenannten Heimvolkshochschulen, Einrichtungen intensiver und in die Breite wirksamer Volksbildung. Sie werden gewöhnlich von Trägergesellschaften in Aktion gehalten. Unter den Mitgliedern solcher
Trägervereine findet man alles, was irgendwie erziehend und bildend engagiert ist: die Kirchen, die Gewerkschaften, die Universitäten, die Städte, ein Dutzend ganz unterschiedliche Organisationen
können da am selben Strang ziehen. Eine Großloge findet man natürlich nicht als Mitglied solch einer profanen Unternehmung. Weshalb nicht? Das wäre doch die Gelegenheit, nicht nur Gutes zu
unterstützen, sondern es durch aktive Beteiligung am Programm auch in aller Öffentlichkeit zu tun. .
Oder: Jede Loge hält sich etwas darauf zu gute, wohltätig zu sein. Da werden heute tausend Mark für dies gespendet,
morgen fünfhundert für jenes. Wie mit der Gießkanne werden kleine wohltätige Tröpfchen je nach Vorliebe des jeweiligen Stuhlmeisters und seines Beamtenrats versprengt. Einzelaktionen, die als Signale
hoffnungslos im wohltätigen Hintergrundrauschen verschwinden. Weshalb können wir das nicht bündeln? Dauerhaft eine größere Summe an wenige bestimmte Projekte binden? Eine Stiftungsprofessur etwa, ein
bestimmtes medizinisches Forschungsprojekt, ein alternatives soziales oder wirtschaftliches Vorhaben, eine freimaurerische GmbH. Das wären wirkliche Landmarken, Leuchtfeuer, die bemerkt würden, die
bleibende Wirkung in der Gesellschaft hätten und unseren Namen mit positiven Assoziationen besetzen könnten.
Oder nehmen wir die Tendenz zur neuerlichen Entmündigung des Menschen durch selbst gewählte Vormünder in Gestalt des
postmodernen absoluten Primats des Ökonomischen und der Globalisierung von Allem und Jedem. Die zur Beherrschung und Korrektur dieser Entwicklungen notwendige Globalisierung von ethischen Prinzipien
und demokratischen Steuerungsinstrumenten kommt einstweilen im zähen Kampf gegen nationale Interessen nur langsam voran. Aber das Problem ist erkannt, und wir finden um die Komplexe Globalisierung
und Weltethik herum schnell ein Dutzend ernst zu nehmender Gruppierungen, die sich intensiv mit diesen neuen Herausforderungen beschäftigen. In den Teilnehmerlisten dieser Arbeitskreise findet man
vom Indianerhäuptling über den Jesuiten bis zum Lama und Zen-Meister Menschen aus den verschiedensten geistigen Traditionen der Welt. Nur keine Freimaurer. Wo sind sie? Halten sie sich etwa an eine
andere Maurerregel: “....Arbeiten ist sehr schön - stundenlang könnte ich zusehen"? Wenn auch hier vor allem professionelle Beiträge von Brüdern selbst gefragt wären, so würde es doch auch
der einen oder anderen Großloge nicht schlecht zu Gesicht stehen, wenn sie öffentlich unter den Förderern solcher zeitgenössischen humanitären Bestrebungen erscheinen würde.
Ist es denn wirklich so, dass Freimaurer sich viel lieber mit sich selbst beschäftigen als mit der Welt, in der sie
leben? Dass unsere Hauptsorge formalen Dingen gilt wie etwa Basic Principles, Arkandisziplin, Anerkennungsfragen, Regularität, Besuchsregeln und den daraus abgeleiteten Konsequenzen? Diese Regeln und
Vereinbarungen sind vor langer Zeit, den damaligen Umständen angemessen, aus bestimmten Gründen und zu bestimmten Zwecken so formuliert worden. Es handelt sich nicht um Offenbarungen und heilige
Gesetze. Sie sind veränderbar, wenn sich die Umstände geändert haben. Meinen wir, wir sind ausreichend beschäftigt, wenn wir sie bis zum Ende des neuen Jahrhunderts weiterhin hin-und herdrehen?
These 2: Wir müssen nach innen spiritueller werden
Wir sind nicht nur ein säkularer ethischer Bund und üben uns nicht nur in tugendhaftem Verhalten. Wir sind auch eine
Initiationsgemeinschaft und sind damit in der Tradition der klassischen Mysterienbünde auf einem spirituellen Weg zur Selbsterkenntnis. Unsere Rituale leiten uns nicht nur zum kognitiven Erkennen an,
sondern ebenso zum intuitiven Erfahren. Sie führen nicht nur, in gut aufklärerischer Tradition, der erkennenden Vernunft die erstrebten Weisheiten und Tugenden in Worten und Taten vor Augen, damit
wir uns kraft unserer Einsicht nach ihnen richten. Sie führen auch, jenseits aller Tugend und Moral, den Menschen zur Harmonie mit sich selbst und mit seiner Umwelt und zu den Quellen seines Seins.
Unsere Rituale sind Gesamtkunstwerke, welche den Menschen als ganzheitliches körperlich-geistig-seelisches Wesen ansprechen und auf ihn eine mächtige, verändernde Kraft ausüben können. In jeder
Tempelarbeit breitet das Ritual vor unseren Augen und Ohren die Fülle seiner symbolischen Werkzeuge aus und fordert uns auf, jedes mal neu, uns anregen zu lassen, zuzugreifen zu dem, was uns
anspricht und damit weiter zu arbeiten auf dem Weg zu uns selbst.
Damit das Ritual seine verändernde Wirkung entfalten kann, damit es uns als innerlich Gewandelte und Befreite hinaus in
die Welt entlässt, damit wir uns dort als Freimaurer bewähren können - dazu genügt es freilich nicht, jeden Monat einmal einer Tempelarbeit passiv beizuwohnen. Es wird auch ohne Anleitung nur wenigen
gelingen, den Inhalt der Rituale für sich ganz auszuschöpfen. Wir müssten also Instruktionen entwickeln, Anleitungen zur persönlichen Arbeit auf der Basis der Rituale und müssten diese Anleitungen
zum Beispiel in Wochenendseminaren an unsere Brüder weitergeben. Die Ausarbeitung solcher Instruktionen dürfte uns nicht schwer fallen, wir finden in unseren Reihen Pädagogen, Ärzte, Psychologen und
andere erfahrene Brüder, die dazu die notwendigen professionellen Voraussetzungen mitbringen. Ein solches Angebot, vermute ich, würde viele Suchende ansprechen und ihnen den Beitritt zu unserem Bund
sinnvoll erscheinen lassen. Ich denke dabei an all die Männer, auch gerade in Führungspositionen, die im Alltagsstress des Berufslebens sich nach einem Ort der Rekreation, des sich Wiederfindens, der
Sinnstiftung sehnen. Wollen wir es nicht einmal versuchen?
These 3: Wir müssen eine Elite werden
Zu unseren Idealen gehört die Gleichheit. Daraus leiten wir gern die Vorstellung ab, dass die Loge in ihrer
Mitgliederstruktur ein getreues Abbild der Gesellschaft sein müsse, und dass sie sich absolut nicht als eine Auslese (Elite) aus der Gesellschaft verstehen dürfe. Nichts ist für uns destruktiver als
dieses Missverständnis. Das aufklärerische Postulat der Gleichheit bezieht sich auf die Gleichheit aller im Anspruch auf die Freiheit, auf die Gleichheit im Hinblick auf die Lebenschancen und die
Gleichheit vor dem Gesetz. Die Aufklärung hat die Eliten nicht beseitigt, sie hat nur die Zugangskriterien verändert: an die Stelle ererbter Vorrechte ist die Auslese aufgrund persönlicher Leistung
und Fähigkeit getreten. Wir müssen in diesem Sinne entschlossen darangehen, uns zur Elite zu entwickeln.
Unsere Logen sollen durchaus Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten als Mitglieder werben. Aber
wir müssen uns jeweils um die führenden Köpfe bemühen. Und dieses Werben geht wohl nur von Person zu Person, nicht durch läppische "Öffentlichkeitsarbeit". Interessante Männer werden durch
interessante Männer angezogen - wo Tauben sind, da fliegen Tauben hin. Weshalb ist es so interessant, Rotarier zu werden? Weil man im Rotaryclub interessante Männer findet, und weil man aus der
Einladung zur Mitgliedschaft erkennt, dass diese Männer einen selbst ebenfalls für interessant halten. Also lasst uns darangehen, uns wieder als Elite zu verstehen und daran zu arbeiten, dass wir es
auch werden. Wenn das kein Thema für die Großlogen ist, dann sollten wenigstens einzelne Logen den Mut haben, sich zu Elitelogen zu entwickeln. Wenn sie erfolgreich sind, werden sie Nachahmer finden.
These 4: Wir müssen unsere Mitglieder beruflich fördern
Während der Aufnahme, bereits nach den drei Reisen, wenn fast alles schon gelaufen ist, bekommt der Neophyt eine
allerletzte Gelegenheit, sich die Sache doch noch einmal zu überlegen, mit der offenbar alles entscheidenden Mitteilung: "Wir warnen Sie ehrlich und freundschaftlich, sich einer Gemeinschaft
anzuschließen, die Ihnen keinerlei materielle Vorteile verheißen kann". Wenn wir das sagen, fühlen wir uns wohl als moralisch besonders hoch über den Niederungen der profanen Welt Stehende. Mich
erinnert das eher an die Geschichte vom Fuchs und den sauren Trauben: wir machen da aus unserem offenbaren Unvermögen eine Tugend. Was braucht denn ein junger Mensch dringender als eine Gruppe oder
ein Netzwerk von Älteren, Erfahrenen, Einflussreichen, die ihm auch im materiellen Leben den Rücken stärken und den Weg zeigen können? Und war denn die mittelalterliche Bruderschaft der Steinmetze
und Baumeister etwas anderes, als eine Organisation zur beruflichen Förderung und materiellen Sicherung ihrer Mitglieder?
Vor kurzem hat mir ein Bruder erzählt, dass es ihm nicht gelungen sei, bei seinen beiden Söhnen für die Freimaurerei
mehr als ein müdes Lächeln zu wecken. Wohl aber sei einer der hoffnungsvollen Sprösslinge mit Begeisterung in eine schlagende Verbindung eingetreten. Auf die Frage, was ihn denn dort so anziehe, sei
der Hinweis auf die Alten Herren gefolgt, die genau dort in einflussreichen Positionen säßen, wo der Junior sich seine berufliche Zukunft vorstellte. Eben. Im Übrigen: Neben einer gewissen
beruflichen Förderung bemühen sich die Studentenverbindungen durchaus, ihren Mitgliedern auch positive immaterielle Werte sowie Umgangsformen zu vermitteln - wie die Logen ja auch. Weshalb tun wir es
ihnen nicht auch auf der beruflichen Ebene gleich? Wir möchten in der Welt doch etwas bewegen. Weshalb sorgen wir dann nicht dafür, dass unsere Mitglieder auch an solche berufliche Positionen
gelangen, wo sie etwas bewegen können? Wenn wir für tüchtige junge Leute attraktiv werden wollen, dann müssen wir die berufliche Qualifizierung und Positionierung unserer Mitglieder zu einem
zentralen Teil unserer Arbeit am rauen Stein machen. Nicht nur die einfache Stellenvermittlung, sondern auch die Qualifizierung vorher. Etwa so, wie es die französischen Compagnons mit Erfolg tun,
nur in anderen Berufsfeldern.
These 5: Wir müssen unser Verhältnis zu den Frauen ändern
Die Aufklärung - und damit die Freimaurer - wollten und wollen noch immer den Ausgang des Menschen aus seiner selbst
verschuldeten Unmündigkeit. Der "Mensch", das war natürlich in aller Unschuld nur der Mann. Auch bei uns: "Männer, die Maurer geworden sind, müssen frei geboren sein, von gereiftem
Alter und gutem Ruf, körperlich und geistig gesund, ohne Gebrechen oder Verstümmelung zur Zeit ihrer Aufnahme, weder Weib noch Eunuch". So steht's beim alten Anderson und sein Wort ist uns
heilig. Und wir haben uns dran gehalten: Zur Emanzipation der weiblichen Hälfte der Menschheit haben wir nicht das Geringste beigetragen. Es ist erst hundert Jahre her, dass unsere Wissenschaft
aufgehört hat, vom "physiologischen Schwachsinn des Weibes" zu faseln und dass Frauen z. B. zum Medizinstudium zugelassen wurden.
Für uns gilt dieser Schwachsinn immer noch und so kann man heute noch von Brüdern die Meinung hören, unsere Rituale
seien "männlich" und daher für Frauen nicht geeignet, oder sogar, Frauen seien nicht in unserem Sinne initiationsfähig. Es mag ja so sein, aber sollten wir das Urteil darüber nicht den
Frauen selbst überlassen? Die Frauen haben sich ja inzwischen auch in dieser Hinsicht ihrer männlichen Vormünder entledigt und ihre Emanzipation selbst in die Hand genommen. Dabei haben sie auch die
Freimaurerei für sich entdeckt und praktizieren sie mit großem Ernst und respektablem Erfolg.
Aber wir pflegen unsere Berührungsängste. Wie oft habe ich schon die Befürchtung gehört, da könnte sich ja –
Gott-sei-bei-uns - etwas Erotik in den Tempel schleichen. Vor kurzem ist mir in der internen Freimaurer-Liste im Internet etwas in diesem Zusammenhang Charakteristisches begegnet. Die Zulassung zu
dieser Liste erfolgt in einem automatisierten Verfahren. Zunächst erscheint jede Anmeldung in der Liste und jeder Teilnehmer kann sie lesen, dann erst entscheidet der listmaster über die Zulassung,
die in diesem Fall nur erfolgt, wenn man einer "regulären" Loge angehört. Es erschien also die Anmeldung des Stuhlmeisters einer gemischten Loge. Sofort, noch ehe der listmaster überhaupt
reagieren konnte, schrieb ein Bruder, dass er mit sofortiger Wirkung seine Mitgliedschaft in der Liste kündige. Er habe bei seiner Aufnahme geschworen, nie maurerischen Verkehr mit Frauen zu haben,
und diesen Schwur gedenke er zu halten.
In welch eine Haltung gegenüber Frauen lassen wir uns da treiben? Welche Ängste verbergen sich eigentlich hinter
unserer strikten Distanzierung von der femininen Maurerei, selbst im Cyberspace? Gibt es da vielleicht eine archaische Angst vor der starken Frau, gekoppelt mit der Vorstellung von ihrer kultischen
Unreinheit, durch die der Mann beschmutzt wird, worauf dann sein steinzeitlicher Jagdzauber nicht mehr funktioniert? Mir scheint, da haben wir Männer noch ein gutes Stück Aufklärung nötig. Es geht
nicht darum, nun in die Männerlogen partout Frauen aufzunehmen, aber die freimaurerisch arbeitenden Frauen haben es verdient, endlich als unsere Schwestern und gleichwertigen Gefährtinnen auf dem
maurerischen initiatischen Weg anerkannt zu werden.
Conclusio
In der schon genannten Nr. 2 der "Humanität" vom März/April 2001 findet man einen Artikel von Br. Joachim
Wörner über "Die Mitgliederentwicklung in den Freimauerlogen". In geradezu umwerfender Klarheit ist dort tabellarisch festgehalten, dass sich der Mitgliederbestand der Freimaurerlogen in
der gesamten englisch sprechenden Welt von 5,028 Millionen im Jahr 1970 auf 2,502 Millionen im Jahr 2000 verringert hat, also auf weniger als die Hälfte. Der Verlust ist in den betrachteten Ländern
in Australien mit -72 % am höchsten und in England mit -45% am geringsten. Ein so ausgeprägter Prozess ist wohl nicht mehr umkehrbar, er ist die Krankheit zum Tode. Er signalisiert
unzweideutig: die klassische Dampfmaschinen-Maurerei ist ein Auslaufmodell.
Man kann aber auch ganz entgegengesetzte Vorgänge beobachten, vor allem bei den "irregulären" und "nicht
anerkannten" Logen. Unsere deutsche Frauen-Großloge "Zur Humanität" etwa wächst langsam und stetig. Sie hat in der jüngeren Vergangenheit jährlich eine neue Loge installiert.
Oder blicken wir nach Frankreich: dort verzeichnen alle Obödienzen, zuletzt auch die reguläre GLNF, seit Jahren steigende Zuwächse. Aus Österreich hört man weit weniger Klagen über den Zustand der
Maurerei als aus Deutschland. Woran könnte das liegen? Nun, ich denke es liegt daran, dass in diesen Logen einige der von mir als "Thesen" bezeichneten Äcker wesentlich besser bestellt
sind. Was würde daraus für uns folgen? Ein radikales Umdenken, ein entschlossener Neuanfang und ein Bruch mit allerlei lieb und heilig gewordenen Traditionen und Gepflogenheiten, Mut zum Aufbruch in
eine ungewisse Zukunft. Werden wir dazu im Stande sein? Wenn ich mich so im Kreise unserer deutschen Freimaurerei umsehe: nein. Bleibt nur die Konsequenz: Die Freimaurerei muss nicht untergehen -
aber wir werden nicht zu den Überlebenden gehören.
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